Sehenswürdigkeiten Tennessee

Alex Haley House and Museum

Das ursprünglich unter dem Namen "Palmer House" bekannte "Alex Haley House and Museum", befindet sich in Henning. Es wurde 1918 bis 1919 für Will E. Palmer erbaut, der hier gemeinsam mit seiner Frau Cynthia Palmer und seinem Enkel Alex Haley lebte. Das Anwesen war nicht nur für viele Jahre der Wohnsitz des bekannten Autors Alex Haley, sondern es ist auch seine letzte Ruhestätte. Das "Haley House" wurde aufwändig restauriert und dient heute als ein historisches Hausmuseum, das nun so eingerichtet ist, wie es zu Lebzeiten Haleys war. Zu sehen sind u. a. Artefakte der Familie und Erinnerungsstücke an die Kindheit Haleys. Das "Alex Haley House and Museum" wurde außerdem in das National Register of Historic Places aufgenommen. Auf dem "Haley Heritage Square" in Knoxville, im Osten Tennessees, befindet sich zudem eine 4 m hohe Bronzestatue, die ihm zu Ehren errichtet wurde.


American Museum of Science and Energy

Das "American Museum of Science and Energy" ist ein naturwissenschaftliches Museum in Oak Ridge. Das Museum ist für alle Altersklassen geeignet und zeigt umfangreiche Ausstellungen zur Energie, insbesondere der Nuklearenergie. Das Museum wurde ursprünglich als "American Museum of Atomic Energy" im Jahre 1949 eröffnet. Es zeigt permanente wie auch wechselnde Ausstellungen, u. a. mit Robotern und einem Demonstrationsprojekt zur Solarenergie.


Andrew Johnson National Historic Site

Das "Andrew Johnson National Historic Site" befindet sich in Greenville und umfasst drei separate Einheiten, wozu der "Andrew Johnson Visitor Complex", das "Andrew Johnson Homestead" und der "Andrew Johnson National Cemetery" zählen. Das National Historic Site wurde errichtet, um Andrew Johnson, dem 17. Präsidenten zu ehren, der hier lebte. Das National Historic Site umfasst die zwei Wohnhäuser Johnsons, seinen Schneiderladen sowie sein Grabmal auf dem "Andrew Johnson National Cemetery". Eine Statue sowie ein kleines Museum, erinnern außerdem an den Nachfolger Lincolns. Das "Andrew Johnson National Historic Site" wurde als Historic District deklariert und in das National Register of Historic Places aufgenommen.


Art Museum of the University of Memphis

Das "Art Museum of the University of Memphis" befindet sich Memphis und ist häufig unter der Abkürzung "AMUM" bekannt. Das Kunstmuseum wurde 1981 als "The University Gallery" eröffnet und erhielt 1994 seinen heutigen Namen. Sowohl der Eintritt wie auch Führungen durch das Museum sind kostenlos. Zu sehen sind zahlreiche permanente Ausstellungen. Eine der beliebtesten ist dabei die "Egyptian Collection" mit Antiquitäten und archäologischen Artefakten. Die Sammlung an ägyptischen Antiquitäten des "AMUM" ist die größte seiner Art im Süden der Vereinigten Staaten. Eine weitere ist die "African Collection" mit vielen interessanten Kunstwerken und Artefakten. Daneben gibt es regelmäßig wechselnde Ausstellungen wie beispielsweise die "ArtLab" oder "Caseworks".


Bell Witch Cave

Die "Bell Witch Cave" ist eine Karsthöhle in Adams, die ca. 150 m lang ist und sich nahe der ehemaligen Bell Farm befindet. Ihren Namen erhielt die Höhle nach der angeblichen Hexe Kate Batts, die der Legende zufolge alle Mitglieder der Bell Familie sehr gepeinigt haben soll und in der Region ihr Unwesen trieb. Gerüchten nach, sei die Hexe bei ihrer Ankunft in Adams in die hiesige Höhle geflohen, der später der Name "Bell Witch Cave" verliehen wurde. Die geschilderten paranormalen Aktivitäten waren wohl eher das Werk eines Poltergeistes, als einer Hexe. Dennoch gibt es außer den Überlieferungen keine eindeutigen Beweise für die Existenz einer übernatürlichen Macht. Die jetzigen Besitzer öffnen die Höhle gerne für Besucher, doch auch sie berichten von merkwürdigen Ereignissen, die sowohl in der Höhle wie auch in ihrem eigenen Wohnhaus passieren.


Belle Meade Plantation

Die "Belle Meade Plantation" ist ein historisches Plantagenhaus in Belle Meade, einem Vorort Nashvilles. Das Anwesen dient heute als ein Museum und verfügt über ein Weingut, ein Besucherzentrum, einige Originalgebäude wie die "Harding Cabin", eine Molkerei, ein Stall, ein Mausoleum und rekonstruierte Sklavengebäude. Die "Belle Meade Plantation" stammt aus dem Jahr 1807 und wurde für viele Jahre von der Harding Familie bewohnt. Die Hardings waren eine der größten sklavenhaltenden Familien in Nashville und waren vor allem für ihre Vollblutzucht bekannt. Die Vollblüter wurden teilweise von den afroamerikanischen Sklaven der Familie trainiert und geritten. Unter diesen Sklaven war auch Isaac Murphy, der bekannteste afroamerikanische Jockey im 19. Jahrhundert, der drei Kentucky Derbys gewonnen hat. Die historische "Belle Meade Plantation" wurde in den 1960ern in das National Register of Historic Places aufgenommen.


Belmont Mansion

Die "Belmont Mansion" auch als "Acklen Hall", "Belle Monte" oder "Belle Mont" bekannt, befindet sich in Nashville auf dem Campus der "Belmont University". Die historische Mansion wurde von 1849 bis 1853 erbaut und dient heute als ein Museum. Belmont besticht nicht nur durch die äußerst hübsche Fassade, sondern auch durch das Interieur. Alle Räume sind prunkvoll mit Antiquitäten und teilweise originalen Einrichtungsgegenständen ausgestattet. Die "Belmont Mansion" ist das größte Hausmuseum in Tennessee und eines der wenigen Wohnhäuser aus dem 19. Jahrhundert, dessen Geschichte sich um das Leben einer Frau gedreht hat, der ehemaligen Hausherrin Adelicia Hayes Franklin Acklen Cheatham. Das prunkvolle Anwesen im Greek Revival und Italianate Stil wurde zudem in das National Register of Historic Places aufgenommen.


Belz Museum of Asian and Judaic Art

Das "Belz Museum of Asian and Judaic Art" befindet sich in Memphis. Es wurde 1998 als das "Peabody Place Museum" gegründet und erhielt 2007 seinen heutigen Namen. Die Sammlung des Museums basiert auf einer privaten Sammlung von Jack und Marilyn Betz, welche die Eigentümer des "Peabody Hotel" und "Peabody Place" waren. Das "Belz Museum" verfügt über mehr als 1.000 Ausstellungsobjekte, darunter Werke aus Jade, Tapisserien, Einrichtungsgegenstände, Schnitzereien und noch viele weitere historische und künstlerische Artefakte. Das Museum beherbergt außerdem eine der besten Sammlungen an Stücken der chinesischen Qing Dynastie.


Blount Mansion

Die "Blount Mansion", auch bekannt als "William Blount Mansion", befindet sich in der Innenstadt von Knoxville und war das Wohnhaus von William Blount, dem einzigen Gouverneur des ehemaligen Südwest-Territoriums. Blount war auch einer der Unterzeichner der Verfassung der Vereinigten Staaten sowie ein US Senator von Tennessee, der auf diesem Anwesen mit seiner Familie und 10 Sklaven lebte. Das 1792 erbaute Haus wurde aufwändig restauriert und dient heute als ein historisches Hausmuseum, das nun wieder in seinem typischen 18. Jahrhundert-Glanz mit originalen Einrichtungsgegenständen erstrahlt. Die "Blount Mansion" wurde zudem als National Historic Landmark deklariert und in das National Register of Historic Places aufgenommen.


Burkle Estate

Das "Burkle Estate" ist ein historisches Haus in Memphis, das auch als "Slavehaven" bekannt ist. Es wurde 1849 von dem deutschen Immigranten Jacob Burkle erbaut und war Teil der "Underground Railroad", ein Netzwerk das Sklaven zur Flucht verholfen hat. Seit 1997 fungiert das "Burkle Estate" als das "Slave Haven Underground Railroad Museum". Das Haus ist eingerichtet mit originalen Einrichtungsgegenständen aus dem 19. Jahrhundert und Artefakten, die in Verbindung mit der Bürgerrechtsbewegung stehen. Das Museum dokumentiert außerdem die Geschichte der "Underground Railroad" und die Rolle die das "Burkle Estate" möglicherweise in diesem geheimen Netzwerk gespielt hat. Ausstellungen zur Sklaverei, dem Sklavenhandel und Sklavenauktionen werden ebenso gezeigt wie das alltägliche Leben der Sklaven in der Umgebung von Memphis. Das "Slavehaven Museum" kann während einer geführten Tour besichtigt werden.


Cannonsburgh Village

Das "Cannonsburgh Village" befindet sich in Murfreesboro und ist ein historisches Museumsdorf. Detailgetreu nachgestellte Häuser präsentieren das Leben der Menschen in Tennessee angefangen von den 1830ern bis zu den 1930ern. Zu sehen sind u. a. eine Getreidemühle, ein altes Schulhaus, das Leeman House, ein Museum, eine Arztpraxis, ein Lebensmittelladen, eine Schmiede und ein Brunnen. Geführte Touren sind gegen eine geringe Gebühr möglich, oder man erkundet das "Cannonsburgh Village" kostenlos auf eigene Faust.


Carnton Plantation

Die "Carnton Plantation" befindet sich in Franklin und ist ein historisches Plantagenhaus, das heute als ein Museum dient. Die Farm und alle ihr angeschlossenen Gebäude haben in der Schlacht von Franklin während des Amerikanischen Bürgerkrieges eine wichtige Rolle gespielt. Die "Carnton Plantation" wurde 1825 erbaut und war auch der Schauplatz für die Novelle "The Widow of the South" von Robert Hicks. Während des Bürgerkrieges wurden hier auch verwundete Soldaten operiert und betreut. Das in die Holzböden eingesickerte Blut kann man sogar noch heute sehen. Da die "Carnton Plantation" eine sehr bedeutende Rolle in der Geschichte Franklins gespielt hat, ist sie heute eines der angesehensten Freilichtmuseen der Region. Regelmäßig stellen Schauspieler detailgetreu Szenen aus dem Krieg und dem Leben auf der Plantage nach und es werden auch geführte Touren wie auch "Geistertouren" an ausgewählten Terminen angeboten. Die historische "Carnton Plantation" wurde zudem in das National Register of Historic Places aufgenommen.


Chasing Rainbows

Das "Chasing Rainbows Museum" befindet sich in Pigeon Forge im Freizeitpark "Dollywood". Das Museum widmet sich voll und ganz der aus Tennessee stammenden weltberühmten Country-Musikerin Dolly Parton. Das ursprüngliche Museum wurde 1996 als "Silver Screen Cafe" eröffnet und ist das zweite Museum in "Dollywood", das der Musikerin gewidmet ist. Zu sehen sind sämtliche Erinnerungsstücke aus dem Leben der Dolly Parton, wie beispielsweise zahlreiche Fotografien, Kleidungsstücke, ein Nachbau ihres Elternhauses, handgeschriebene Texte und viele Multimedia-Ausstellungen sowie ihr ehemaliger Tour-Bus, der sich direkt vor dem Museum befindet.


Cheekwood Botanical Garden and Museum of Art

"Cheekwood" ist ein 220.000 m² großes Privatgrundstück am westlichen Ende von Nashville, das die beliebte Touristenattraktion "Cheekwood Botanical Garden and Museum of Art" beherbergt. Für viele Jahre diente das prächtige und elegante Herrenhaus aus dem Jahre 1929 als Wohnsitz der angesehenen Cheek Familie. Seit 1960 fungiert das Anwesen als ein Museumskomplex mit einem riesigen botanischen Garten und einem Kunstmuseum. Die Kunstsammlung des Museums stammt aus dem Jahre 1959, als es noch den Namen "Nashville Museum of Art" trug. Heute verfügt das Museum über eine erstaunliche Sammlung mit mehr als 600 Gemälden und 5.000 Drucken, Zeichnungen und Fotografien. Auf dem "Carrell Woodland Sculpture Trail" kann zudem anhand von 15 Skulpturen von internationalen Künstlern zeitgenössische Kunst entdeckt werden. Ebenso erstaunlich ist auch der botanische Garten, der in viele einzelne Themengärten unterteilt ist. So kann man beispielsweise einen Japanischen Garten, einen Kräutergarten, einen Wassergarten oder einen prämierten Wildblumengarten besichtigen.


Chucalissa Museum and Archaeological Site

Das "Chucalissa Museum and Archaeological Site" ist ein rekonstruiertes Indianerdorf der Mississippi Kultur, das aus dem 15. Jahrhundert stammt. Dieser archäologische Fundort befindet sich in Memphis und erstreckt sich auf eine Größe von 0,65 km². Das Museum das sich ebenfalls auf dem Gelände befindet, zeigt zahlreiche Ausstellungen und Artefakte, welche die Geschichte und das Leben der Ureinwohner Amerikas demonstrieren. Außerdem haben die Besucher die Möglichkeit, neben dem eigentlichen Indianerdorf einen Naturlehrpfad und ein Arboretum zu erkunden. Das "Chucalissa Indian Village" wurde als National Historic Landmark ausgezeichnet und in das National Register of Historic Places aufgenommen.


Cordell Hull Birthplace State Park

Der "Cordell Hull Birthplace State Park" ist ein State Park nahe Byrdstown im Pickett County. Cordell Hull war ein Staatssekretär zur Präsidentschaftszeit von Franklin Roosevelt. Das Haus wurde von 1850 bis 1874 erbaut und für viele Jahre von Cordell Hull bewohnt. Heute dient sein einstiges Wohnhaus als ein kleines Geschichtsmuseum, inmitten eines riesigen natürlichen Areals, das in den 1960ern eröffnet wurde. Südlich des "Cordell Hull Birthplace" befindet sich die "Bunkum Cave", in welcher Cordells Vater Schwarzbrennerei betrieb. Der "Cordell Hull Birthplace" wurde als historischer Ort in das National Register of Historic Places aufgenommen.


Cotton Museum of the South

Das "Cotton Museum of the South" befindet sich in Tennessee und ist ein historisches und kulturelles Museum, das seit 2006 besteht. Ziel des Museums ist es, seinen Besuchern einen Einblick in die Geschichte der Baumwollindustrie zu geben und zu zeigen, welche Einflüsse diese auf das tägliche Leben und die Entwicklung der Mid South Region hatte. Es zeigt zahlreiche Artefakte in verschiedenen Ausstellungen und Bildungsprogrammen und erzählt somit die Geschichte der Baumwolle, angefangen von der Ernte bis hin zum Handel.


Country Music Hall of Fame and Museum

Die "Country Music Hall of Fame and Museum" befindet sich in Nashville und wurde 1961 gegründet, um das Kulturgut Country Musik zu erhalten und zu bewahren. Bevor das Museum 1967 gegründet wurde, bestand nur die "Country Music Hall of Fame". Im Museum werden diverse Memorabilien und unterschiedliche Artefakte der Country-Musik ausgestellt sowie persönliche Gegenstände von zahlreichen Musikern. Die "Country Music Hall of Fame" ehrt bedeutende Country-Musiker und Persönlichkeiten dieser Musikrichtung. Die Aufnahme in die "Ruhmeshalle der Country Music" gilt als höchste Auszeichnung. Das Museum zeigt zusätzlich alte Schallplatten, Plakate, Fotografien und Gitarren aller Epochen dieser Musikrichtung.


Craighead Caverns

Die "Craighead Caverns" sind ein umfangreiches Höhlensystem in Sweetwater. Die Höhlen sind vor allem für Amerikas größten unterirdischen See bekannt: den sogenannten "Lost Sea". Neben diesem einzigartigen See verfügen die "Craighead Caverns" über eine umfangreiche Ansammlung von Stalaktiten, Stalagmiten und einen Wasserfall. Das Höhlensystem befindet sich am Fuße der Great Smokey Mountains und wurde nach dem Indianerhäuptling der hier lebenden Cherokee Indianer, Craighead, benannt. Der "Lost Sea" wurde erstmals 1905 durch einen dreizehn Jahre alten Jungen entdeckt aber erst viele Jahre später professionell erkundet. Heute sind die "Craighead Caverns" und vor allem der "Lost Sea" eine beliebte Touristenattraktion. Geführte Touren durch das Höhlensystem ebenso wie Bootstouren über den unterirdischen See werden stets angeboten und gelten als absolutes Highlight bei einem Besuch der Caverns.


Crescent Bend

Das "Crescent Bend" ist ein historisches Haus in Knoxville. Der Name wurde gewählt, weil sich das Haus direkt an einer Flussschlinge (engl. bend) des Tennessee River befindet. Es ist auch unter den Namen "Armstrong-Lockett House", "Longview" und "Logueval" bekannt und wurde 1834 von Drury Paine Armstrong erbaut. Das traditionelle Backsteinbauernhaus ist Teil des "Kingston Pike Historic District" und somit auch im National Register of Historic Places zu finden. Das "Crescent Bend" dient heute als ein historisches Hausmuseum, in dem englische und amerikanische Einrichtungsgegenstände aus dem 18. Jahrhundert, sowie dekorative Künste und Silberwaren zu sehen sind. Zum Anwesen gehören auch italienische Gärten mit neun Terrassen und fünf Brunnen. Das Haus wie auch die Gärten sind für die Öffentlichkeit frei zugänglich.


Cumberland Homesteads

"Cumberland Homesteads" ist eine Gemeinde im Cumberland County nahe der Stadt Crossville, die 1934 als eine Art Projekt für notleidende Bauern, Bergleute und Fabrikarbeiter gegründet wurde. In den 1940ern scheiterte das Projekt, doch die Homesteads Gemeinschaft überlebte. Mehr als 251 Häuser gab es ursprünglich in "Cumberland Homesteads" und viele dieser Gebäude konnten erhalten werden. Das bedeutendste Bauwerk ist der "Homesteads Tower", ein kreuzförmiges Gebäude das sich um einen achteckigen Wasserturm befindet und heute das "Homesteads Tower Museum" beherbergt. Weitere beeindruckende Bauwerke sind das alte Schulhaus, "Byrd Creek Dam", zahlreiche rustikale Hütten und zwei Steinbrücken. "Cumberland Homesteads" ist Teil des "Cumberland Mountain State Parks" und wurde als Historic District deklariert und in das National Register of Historic Places aufgenommen.


Dollywood

Der Freizeitpark "Dollywood" befindet sich in der Kleinstadt Pigeon Forge unter der Leitung der Namensgeberin und Country-Musikerin Dolly Parton sowie der Herschend Family Entertainment. Der Park wurde ursprünglich 1961 unter dem Namen "Rebel Railroad" gegründet und mit seiner Neueröffnung im Jahr 1986 in "Dollywood" umbenannt. Der Park verfügt über zehn unterschiedliche Themenbereiche mit aufregenden Attraktionen und Highlights wozu beispielsweise die Stahlachterbahn "Mystery Mine" und die Holzachterbahn "Thunderhead" zählen. Neben zahlreichen Fahrgeschäften beheimatet Dollywood auch "Southern Gospel Museum and Hall of Fame". Regelmäßig finden in dem beliebten Vergnügungspark zahlreiche Festivals und Veranstaltungen statt, die für zusätzliche Unterhaltung sorgen.


Elvis Museum

Das "Elvis Museum" befindet sich in Pigeon Forge und angeblich handelt es sich hierbei um die "weltgrößte private Sammlung an Elvis-Memorabilien". Der Gründer des Museums ist Mike L. Moon, ein leidenschaftlicher Elvis Fan, der zwei Jahre Nach Presleys Tod 1977, das Museum eröffnet hatte. Seine Sammelleidenschaft begann 1971, als Moon einen schwarzen Ledergürtel von Elvis geschenkt bekommen hat. Heute kann man in dem liebevoll gestalteten Museum eine umfangreiche Sammlung an originalen Erinnerungsstücken und Artefakten aus Presleys Leben besichtigen, darunter auch die letzte Limousine des Kings und der "Honeymoon Cadillac", den Presley 1967 während der Flitterwochen mit seiner Braut Priscilla in Palm Springs gekauft hat. Außerdem werden Kleidungsstücke, Schmuck, Accessoires und Musikinstrumente ausgestellt, die in Elvis Besitz waren und natürlich noch viel mehr.


Elvis Presley’s Graceland

Das weiße Herrenhaus "Graceland" befindet sich in Memphis und war das Anwesen von Elvis Presley. Das prächtige Wohnhaus wurde 1939 erbaut und Ende der 1950er von Presley bezogen. Presley lebte bis zu seinem Tod im Jahr 1977 in "Graceland". Sein Grab, wie auch das seiner Eltern und seiner Großmutter, befindet sich auf dem Anwesen, im sogenannten "Meditation Garden". Seit 1982 ist Graceland für die Öffentlichkeit zugänglich und begeistert seit dem jedes Jahr mehr als 600.000 Besucher und Fans, für die das "Graceland"-Anwesen eine wahre Pilgerstätte ist. Man hat die Möglichkeit mittels einer Audio Tour das Haus und das Grundstück zu erkunden. Hierbei sieht man die Wohnräume, die Küche und den Keller mit einer Bar und einem Billard- und Fernsehraum. Ebenfalls sehenswert ist der sich im Erdgeschoss befindende "Jungle Room", wo Elvis seine letzten zwei Alben aufgenommen hat. Das Obergeschoss wird privat genutzt und ist daher nicht öffentlich zugänglich. In einem weiteren Gebäude kann jedoch die Autosammlung Presleys besichtigt werden, wie auch seine Flugzeuge "Hound Dog II" und "Lisa Marie". In einem weiteren Haus werden sämtliche Trophäen und Auszeichnungen, sowie Platin- und Goldene Schallplatten ausgestellt, die er während seiner Karriere erhalten hat. Daneben sieht man auch Fotografien, Bühnenkostüme und viele weitere Memorabilien aus dem faszinierenden Leben des "fabulous Elvis". "Graceland" wurde als National Historic Landmark ausgezeichnet und in das National Register of Historic Places aufgenommen.


Flying Saucer House

Das "Flying Saucer House" befindet sich in dem kleinen Vorort Signal Mountain nahe der Stadt Chattanooga. Es ist wohl ausnahmslos eines der einzigartigsten Wohnhäuser die Tennessee zu bieten hat, denn das "Flying Saucer House" hat die Form eines UFOs und wird deshalb auch häufig als "Space House" bezeichnet. Die Eigentümer des Hauses sind ein älteres Ehepaar, die interessierten Besuchern gerne ihr "bescheidenes" Heim zeigen. Das 1970 erbaute "Flying Saucer House" ist wie ein gewöhnliches Wohnhaus mit Schlaf-, Wohn- und Badezimmern sowie einer Küche ausgestattet - nur die äußere Form ist eben etwas anders. Doch eines ist ganz sicher: das "Flying Saucer House" ist wirklich ein Unikat und verständlicherweise ein sehr beliebtes Fotomotiv.


Forbidden Caverns

Die "Forbidden Caverns" sind ein unterirdisches Höhlensystem nahe der Stadt Sevierville im Sevier County. Die Höhlen gelten als die größte Attraktion unterhalb der Smokies und als eine der spektakulärsten Höhlen Amerikas. Das unterirdische Höhlensystem erstreckt sich über eine halbe Meile in den English Mountain, der Teil der Great Smoky Mountains ist. Während einer geführten Tour kann man in dieser einzigartigen Höhle verschiedene Formationen wie Stalaktiten, Stalagmiten und Grotten sehen. Vor hunderten von Jahren waren die "Forbidden Caverns" die Heimat der Eastern Woodland Indianer und im 20. Jahrhundert wurde die Höhle zur Schwarzbrennerei genutzt. 1964 wurden schließlich erste Pläne für die Zugänglichkeit dieser Naturattraktion getroffen und 1967 wurde sie dann eröffnet. Auf dem Außengelände der "Forbidden Caverns" befinden sich des Weiteren ein kleines Getreidemühlenmuseum sowie eine Forellenzucht und ein Souvenirladen.


Great Smokey Mountains National Park

Der "Great Smokey Mountains National Park" befindet sich in den Appalachen und ist ein UNESCO-Weltnaturerbe. Der Nationalpark erstreckt sich von Tennessee bis in den Nachbarstaat North Carolina und besteht seit 1934. Zudem verfügt der Park über einen der weltweit ältesten Wälder und über den größten Urwald im Osten der Vereinigten Staaten. Aufgrund starker Höhenschwankungen ist die Vegetation sehr artenreich. So findet man hier fünf unterschiedliche Wälder mit 130 Baumarten sowie 4.000 Pflanzenarten. Ebenso vielfältig ist auch die Fauna. Hier leben Schwarzbären, Murmeltiere, Weißwedelhirsche, Streifenhörnchen, unzählige Fledermausarten, Rotwölfe, verschiedene Vogel-, Fisch-, Reptilien- und Amphibientheater. In den Smokey Mountains leben außerdem mehr als 30 unterschiedliche Salamanderarten, die dem Gebirge den Spitznamen "Salamander-Hauptstadt der Welt" eingebracht haben. Besonders zu empfehlen im Nationalpark ist "Noah Ogle Place", das auch als die "Bud Ogle Farm" bekannt ist. Die Heimstätte des einstigen Bergbauers Noah "Bud" Ogle umfasst eine Hütte, eine alte Getreidemühle sowie eine Scheune und wurde in das National Register of Historic Places eingetragen.


Historic Collinsville

Das "Historic Collinsville" befindet sich in Southside und stellt ein Freilichtmuseum mit restaurierten Blockhütten dar. All diese Bauwerke stammen aus der Zeit von 1830 bis 1870 und können heute besichtigt werden. Das "Historic Collinsville" bietet einen Einblick in die Geschichte und das Leben der vergangenen Tage. Unweit von Collinsville in nordwestlicher Richtung, befindet sich zudem das "Fort Donelson National Battlefield", wo die Nordstaaten gegen die Südstaaten kämpften. Jedes Jahr findet außerdem in Gedenken an diese Schlacht eine Nachstellung statt. Die einstige Pioniersiedlung ermöglicht außerdem einen Einblick in das Leben der frühen europäischen und afro-amerikanischen Siedler in diesem Gebiet.


Jack Daniel Distillery

Die "Jack Daniel Distillery" befindet sich in der Kleinstadt Lynchburg und produziert den weltberühmten Jack Daniel's Tennessee-Whiskey. Jasper "Jack" Newton Daniel hat die Destillerie im Jahr 1866 gegründet, welche die erste Destillerie war, die in das Handelsregister der Vereinigten Staaten aufgenommen wurde. Sie befindet sich noch immer an der Hollow in Lynchburg, wo sie auch gegründet wurde. Ob Whiskey-Liebhaber oder nicht - einen Besuch der "Jack Daniel Distillery" sollte man sich nicht entgehen lassen, wenn man einen Urlaub in Tennessee macht. Es werden sowohl Führungen als auch Verkostungen angeboten, und allein das ist schon ein Highlight. Jack Daniel gilt als eine Legende in Tennessee und sein kreierter Whiskey als das größte Erbe das er hinterlassen konnte. Noch heute erinnert eine Statue im Ausstellungsraum der Destillerie an ihn und sein Werk.


Lenoir Museum Cultural Complex

Der "Lenoir Museum Cultural Complex" ist ein Teil des "Norris Dam State Parks", der sich auf die Countys Anderson und Campbell erstreckt. Kein State Park Tourist sollte sich diesen Museumskomplex entgehen lassen. Zu diesem gehören das "Lenoir Pioneer Museum", eine Getreidemühle aus dem 18. Jahrhundert und die mehr als 100 Jahre alte "Crosby Threshing Barn" an der Nordseite des Holston River. Im Museum werden verschiedene Artefakte aus dem frühen Amerika gezeigt, die Will G. Lenoir mehr als 60 Jahre lang gesammelt hat. Teil des Museumskomplexes sind außerdem ein antiker Leierkasten im Museum und der "Tea Room" der sich im Osten des "Norris Dam State Park" befindet und in den 1930ern erbaut wurde.


Memphis Brooks Museum of Art

Das "Memphis Brooks Museum of Art" ist ein Kunstmuseum in Memphis das 1916 gegründet wurde. Es ist das älteste und größte Kunstmuseum des Bundesstaates Tennessee, das privat gegründet wurde und sich im "Overton Park" befindet. Das originale Beaux-Arts Gebäude wurde 1913 von James Gamble Rogers entworfen. Zum "Brooks Museum of Art" gehören außerdem der "Brooks Museum Store", das "Brushmark Restaurant", der "Holly Court Garden" und eine große Terrasse mit Ausblick auf die Grünanlagen des "Overton Parks". In 29 Galerien zeigt das Kunstmuseum über 7.000 Kunstwerke, darunter Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen, Drucke, Fotografien und dekorative Künste. Besonders erwähnenswert ist die Samuel H. Kress Collection mit Renaissance und Barock-Gemälden. Das beeindruckende Museumsgebäude wurde zudem als U.S. National Landmark ausgezeichnet.


Museum of Appalachia

Das "Museum of Appalachia" befindet sich in Norris, das etwa 32 km nördlich von Knoxville liegt. Das Freilichtmuseum zeigt auf anschauliche Weise das Leben im frühen 20. Jahrhundert in der südlichen Appalachenregion. Das Museum besteht aus einer Ansammlung von mehr als 30 historischen Gebäuden die erhalten und restauriert werden konnten. Es zeigt außerdem authentische Relikte und eine der größten Sammlungen an Volkskunst und organisiert häufig Veranstaltungen mit traditioneller Appalachian Music (die für die Appalachenregion typische Musik). Das Museum wurde in den 1960ern von John Rice Irwin gegründet einem Geschäftsmann aus dem Osten Tennessees. Zu sehen sind neben dem historischen Gebäude auch tausende von Fotografien und interessante Artefakte. Viele der Gebäude wurden außerdem in das National Register of Historic Places aufgenommen, wie beispielsweise die "Arnwine Cabin" die zwischen 1795 und 1820 erbaut wurde. Teil des Museums ist außerdem die "Appalachian Hall of Fame". Besondere Persönlichkeiten aus dieser Region wie auch bekannte Vertreter der Appalachian Music wurden hier aufgenommen.


Music Valley Wax Museum

Das "Music Valley Wax Museum" befindet sich in Nashville. Es zeigt mehr als 50 Stars der Country Music die detailgetreu in authentischen Bühnenkostümen und in Lebensgröße aus Wachs konstruiert wurden. Eine weitere Attraktion des Museums ist der "Sidewalk of the Stars" mit mehr als 250 signierten Hand- und Fußabdrücken. Zu sehen sind außerdem zahlreiche Artefakte und persönliche Gegenstände bekannter Country-Musiker.


National Civil Rights Museum

Das "National Civil Rights Museum" befindet sich in Memphis und wurde an dem Ort errichtet, wo 1968 der Bürgerrechtler Martin Luther King durch einen Attentäter ermordet wurde. Das Museumsgebäude wurde 1920 erbaut und war ursprünglich das "Lorraine Motel". Die Eröffnung des Museums fand 1991 statt und zieht seit dem viele Besucher an. Es widmet sich voll und ganz der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung und erzählt in diversen Ausstellungen deren Geschichte von Beginn des 17. Jahrhunderts bis zum Tod Kings.


Oaklawn Garden

"Oaklawn Garden", auch bekannt als "Oaklawn Gardens", ist ein Botanischer Garten und Park mit angeschlossenem Museum das sich in Germantown befindet und seit 1975 besteht. Ein historisches Wohnhaus aus dem Jahre 1854 des ursprünglichen Landbesitzers befindet sich ebenfalls auf dem Gelände. Der "Oaklawn Garden" hat viele Attraktionen und vor allem eine reiche Blütenpracht zu bieten. Zu sehen sind hauptsächlich Narzissen, Azaleen und andere einheimische Pflanzen. Auf einer 1 ha großen Fläche sind mehr als 300 verschiedene Narzissenarten zu sehen. Buchsbäume, Eichen und Birken sowie andere Arten von einheimischen Bäumen und Sträuchern repräsentieren die Gehölze. "Oaklawn Garden" ist zudem die Heimat von kleinen einheimischen Wildtieren. Im Museum werden erfährt man u.a. einiges zur regionalen Kulturgeschichte, sowie der Eisenbahn und der lokalen Verkehrsgeschichte. Vor allem zur Azaleenblüte Anfang April, ist "Oaklawn Garden" ein sehr beliebter Anlaufpunkt bei Touristen.


Parthenon

Das "Parthenon" befindet sich in Nashville im "Centennial Park" und ist ein originalgetreuer und der einzige Nachbau des alten griechischen Tempels Parthenon in Athen. Der Tempelnachbau beherbergt mit der Statue der Göttin Athena die größte Indoor-Skulptur in der westlichen Welt. Der ursprüngliche Bau stammt aus dem Jahr 1897, doch aufgrund großer Beliebtheit wurde der Tempel in den 1920ern mit dauerhaften und beständigeren Materialen neu aufgebaut. Neben der Statue befindet sich im Inneren des Parthenons außerdem ein Kunstmuseum, das bedeutende Kunstwerke aus dem 19. und 20. Jahrhundert ausstellt. Im Sommer erstrahlt das "Parthenon" als Kulisse für Freilufttheater als "Athen des Südens". Das einzigartige Replikat wurde 1972 in das National Register of Historic Places aufgenommen.


Pink Palace Museum and Planetarium

Das "Pink Palace Museum and Planetarium" befindet sich Memphis und ist sowohl ein Naturwissenschafts- wie auch Geschichtsmuseum. Das außergewöhnliche Museum ist Teil der Franchisekette "Pink Palace Family of Museums" und wie der Name vielleicht vermuten lässt, erstrahlt das Gebäude in einem leuchtenden Rosafarbton. Es ist eines der größten Einrichtungen seiner Art und bietet die Möglichkeit, durch einen Nachbau des ersten Selbstbedienungslebensmittelladens des Landes zu gehen, dem von Clarence Saunders gegründeten "Piggly Wiggly". Auf unterschiedliche Weise und zahlreichen Ausstellungen erfahren die Besucher alles über die Kultur- und Naturgeschichte der Mid-South Region. Ebenfalls sehr zu empfehlen ist das "Sharpe Planetarium", das seine Besucher in entfernte Galaxien entführt.


Rock Castle

Das "Rock Castle" befindet sich in Hendersonville und ist der einstige Wohnsitz von Daniel Smith. Der Bau des prachtvollen Wohnhauses begann 1784. Wegen einiger Komplikationen und Zwischenfällen mit Indianern, konnte der Bau erst 1791 fertig gestellt werden. Smith diente im Lord Dunmores Krieg sowie als Colonel während der Amerikanischen Revolution. Er hat eine wichtige Rolle in der Geschichte Tennessees gespielt und wird deshalb auch geehrt. Das Rock Castle dient heute als ein historisches Hausmuseum und ist mit Antiquitäten aus dem späten 18. Jahrhundert ausgestattet, die der Smith Familie gehört haben. Das hübsche "Rock Castle" wurde außerdem als ein Tennessee State-Owned Historic Site ausgezeichnet und in das National Register of Historic Places aufgenommen.


Ruby Falls

Der "Ruby Falls" befindet sich nahe Chattanooga im Lookout Mountain und ist ein unterirdischer Wasserfall. Die Höhle in der sich der spektakuläre "Ruby Falls" befindet, wurde vor mehr als 200 Millionen Jahren mit dem Lookout Mountain geformt. Die Höhle des "Ruby Falls" wiederum ist Teil der Lookout Mountain Caverns. Das riesige Gelände bietet neben diesen Naturwundern auch das eindrucksvolle "Lookout Mountain Castle", welches besichtigt werden kann. Da unterirdische Wasserfälle selten vorkommen, ist "Ruby Falls" eine Besonderheit und deshalb ein heißer Publikumsmagnet. Das Areal der "Lookout Mountain Caverns" und das "Cavern Castle" wurde außerdem als Historic District deklariert und in das National Register of Historic Places aufgenommen.


Ryman Auditorium

Das "Ryman Auditorium" befindet sich in der schönen Innenstadt von Nashville und gilt als Kulturstätte der Country-Musik. Berühmt wurde es vor allem durch die Radiosendung "Grand Ole Opry", die längste bestehende Radiosendung in der Geschichte der USA. Das Auditorium wurde zum Ende des 19. Jahrhunderts als eine Kirche von Thomas Green Ryman errichtet. Schon wenig später fanden dann hier aber politische Veranstaltungen wie auch musikalische Konzerte statt und die zur Legende gewordene Radiosendung "Grand Ole Opry" wurde von hier aus ausgestrahlt. Nach dem es ab 1974 einige Jahre leer stand, wurde sie im Jahr 1994 wiedereröffnet. Heute dient sie vor allem als Bühne für Auftritte bedeutender Country-Musiker und auch die Grand Ole Opry Show kehrte nochmals in ihre alte Heimat zurück. Des Weiteren beherbergt das "Ryman Auditorium" ein Museum mit Ausstellungen zur Geschichte des Auditoriums und der "Grand Ole Opry" Sendung, was es zu einer der bedeutendsten Touristenattraktionen in Nashville macht.


Sheriff Buford Pusser Home & Museum

Das "Sheriff Buford Pusser Home & Museum" befindet sich in Adamsville. Das Museum wurde 1974 im Wohnhaus des Sheriffs Buford Hayse Pusser in Gedenken an ihn errichtet. Pusser war bekannt für seinen Ein-Mann-Krieg den er gegen Schwarzbrennerei, Prostitution und Glücksspiele führte. Ihm zu Ehren wird außerdem jedes Jahr das "Buford Pusser Festival" in seiner Heimatstadt Adamsville veranstaltet. Das Hausmuseum zeigt verschiedene Artefakte aus dem Leben des bekannten Sheriffs sowie originale Einrichtungsgegenstände, Fotografien, Autos, Waffen und Erinnerungsstücke der Pusser Familie.


Sun Studio

Das "Sun Studio" ist ein legendäres Aufnahmestudio in Memphis, das 1950 vom Rock-Pionier Sam Phillips eröffnet wurde. Ursprünglich trug es den Namen "Memphis Recording Service". Bekannt ist das Sun Studio vor allem für große Künstler der Musikgeschichte, wie Elvis Presley, Johnny Cash, Jerry Lee Lewis und Ray Harris, deren Songs hier aufgenommen wurden. Das Gebäude in welchem sich das Aufnahmestudio befindet, wurde 1950 erbaut. Interessierte Besucher haben die Möglichkeit das "Sun Studio" zu besichtigen und einen Einblick in die Geschichte des Rock'n'Roll, Rockabilly und der Country-Musik zu erhalten. Auch bekannte Künstler der heutigen Zeit, wie U2 oder Def Leppard haben hier schon Songs aufgenommen. Die beliebte Touristenattraktion wurde als National Historic Landmark deklariert und in das National Register of Historic Places aufgenommen.


Tennessee Agricultural Museum

Das "Tennessee Agricultural Museum" befindet sich in Nashville. Das 1957 gegründete Landwirtschaftsmuseum beherbergt eine umfassende Sammlung an Artefakten, die einen Einblick in das Leben von Bauerfamilien geben die früher in Tennessee gelebt haben. Das Museum ist Teil des "Ellington Agricultural Center" und ist in einem ehemaligen Pferdestall untergebracht. Die umfangreiche Sammlung an Exponaten beinhaltet landwirtschaftliche Werkzeuge und Gerätschaften, Haushaltswaren und viele Maschinen. Diese Artefakte stammen aus den Anfangszeiten der Landwirtschaft in Tennessee bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts und zeigen somit die erstaunliche landwirtschaftliche Entwicklung. Das Museum beheimatet außerdem die "Tennessee Agricultural Hall of Fame" die älteste Institution ihrer Art auf nationaler Ebene.


Tennessee Aquarium

Das "Tennessee Aquarium" befindet sich in Chattanooga und ist das größte Süßwasser-Meeresaquarium der Welt. Es ist im River Journey Gebäude untergebracht und wurde 1992 eröffnet. Mehr als 12.000 Tiere, darunter zahlreiche Fischarten, Reptilien, Amphibien, Vögel, Pinguine, Schmetterlinge und wirbellose Tiere, leben hier. Die Besucher haben die Möglichkeit in verschiedenen Themengebieten die dort lebenden Tiere kennen zu lernen und die Unterwasserwelt zu erkunden.


Tennessee State Museum

Das "Tennessee State Museum" ist ein riesiges Museumsgebäude in Nashville, das die Geschichte des Bundesstaates Tennessee in umfangreichen Ausstellungen zeigt. Es wurde 1937 eröffnet und dokumentiert die Geschichte angefangen von der prähistorischen Kolonisation bis hin zum 20. Jahrhundert. Dabei gewährt es auch Einblicke in den Amerikanischen Bürgerkrieg sowie in die Zeit des Wilden Westens und der Präsidentschaft von Andrew Jackson. Zudem zeigt das "Tennessee State Museum" vielfältige Sammlungen an Uniformen, Waffen und Kriegsflaggen. Die Sammlung des Museums beinhaltet des Weiteren Gemälde, Silberwaren, Waffen, Einrichtungsgegenstände und den Nachbau einer alten Getreidemühle. Teil des Museums ist auch das kleinere "Military Museum", das die Verwicklung Tennessees in militärische Konflikte zeigt. Zudem werden hier auch Kunsthandwerke, Schmuck und Erinnerungsstücke ausgestellt.


Tennessee State Capitol

Das "Tennessee State Capitol" ist der Sitz der Legislative und befindet sich in Nashville. Es wurde von 1845 bis 1859 im Greek Revival Stil erbaut und beeindruckt sehr durch seine wunderschöne Fassade und die gesamte architektonische Struktur. Das von William Strickland entworfene "State Capitol" ist eines der besten Beispiele für die Greek Revival Architektur und es ist eines von elf State Capitols der USA, dass keine Kuppel hat. Das "Tennessee State Capitol" wurde als National Historic District ausgezeichnet und in das National Register of Historic Places aufgenommen.


Travellers Rest Plantation & Museum

"Travellers Rest" ist eine historische Plantage in Nashville. Ursprüngliche wurde das Plantagenhaus 1799 für den Richter John Overton erbaut. Overton nannte es zuerst "Golgotha", da zu Beginn des Baus zahlreiche Schädel auf dem Grundstück gefunden wurden. Im frühen 19. Jahrhundert benannte er es schließlich in "Travellers Rest" um, da in diesem Haus Vorbeireisende rasten konnten. Die alte Plantage wurde 1954 aufwändig restauriert und als Museum eröffnet. So findet man heute in diesem historischen Hausmuseum Ausstellungen zum Leben und zur Arbeit von John Overton sowie zur Geschichte der "Overton Plantation" und Nashville zur Zeit des Bürgerkrieges. Das im Greek Revival Stil erbaute Haus wurde außerdem in das National Register of Historic Places aufgenommen.