Der Norden South Carolinas

Bekannt durch eine englische Siedlung in der Mitte des 18. Jahrhundert und für die Schlachtfelder des Unabhängigkeitskrieges, ist der aus sieben Countys bestehende nördliche Teil South Carolinas, auch Olde English District genannt, tief in die englischen Traditionen verwurzelt. Pferdefreunde dürfen sich auf Hinternisparcours und Galopprennen freuen. Ein weiterer spannender Zeitvertreib ist ein Besuch des "National Steeplechase Museum" das zahlreiche interessante Exponate ausstellt.

Camden

Camden ist die viertälteste Stadt South Carolinas und Verwaltungssitz des Kershaw Countys. Sie wurde bereits 1732 gegründet und ist somit die älteste Stadt im Landesinneren des Bundesstaates. 1758 erhielt sie durch den Engländer Joseph Kershaw den Namen "Pine Tree Hill" und erst einige Jahre später benannte Kershaw sie in Camden um, in Gedenken an den Lord Camden. Camden hat viele Sehenswürdigkeiten zu bieten; dazu zählen das "Bonds Conway House", das einstige Wohnhaus der ersten freien Sklaven, das heute ein Museum ist, der "N. R. Goodale State Park", der eine kleine grüne Oase inmitten der Stadt bildet und das Schlachtfeld aus dem Unabhängigkeitskrieg "Historic Camden Revolutionary War Site". Doch Camden wird auch Pferdeliebhaber begeistern, denn die Stadt ist sowohl für ihre Hindernisrennen wie auch den Galoppsport bekannt und bietet mit den jährlich stattfindenden "Caroline Cup" und "Colonial Cup" zwei gefeierte Events.

Rock Hill

Südstaaten - Rock Hill, South Carolina

Rock Hill ist die größte Stadt im York County und die viertgrößte Stadt South Carolinas. Sie wurde 1852 gegründet und trägt den Beinamen "Gateway to South Carolina". Rock Hill wurde vor allem als wichtiger Standort für die Textilindustrie bekannt. Heute bietet die Stadt eine Vielzahl an Attraktionen, darunter auch einige Museen, Parks und Grünanlagen. Sehr zu empfehlen sind das Kultur- und Naturkundemuseum "York County Museum of Rock Hill", das historische "Comporium Telephone Museum", das Kunstmuseum "Center for the Arts", das "Main Street Children's Museum" und das "White Home", welches das Wohnhaus der Familie White für viele Jahre war. Außerhalb von Rock Hill findet man zudem das Kulturzentrum der Catawba Indianer und den Brattonsville Historic District. Naturliebhabern seien vor allem der "Glencaim Garden" mit einer gewaltigen Sammlung lokaler Pflanzen und der "Huckle Grove Park" empfohlen, der über eine Vielzahl historischer Bäume verfügt.

Cheraw

Cheraw ist eine Kleinstadt in South Carolinas Chesterfield County, die zum Ende des 18. Jahrhunderts von Joseph und Eli Kershaw gegründet wurde und 1820 das Stadtrecht erhielt. Im 18. Jahrhundert spielte sie insbesondere als Finanz- und Baumwollzentrum eine wichtige Rolle. Zudem zählt sie zu den wenigen US-Städten, die nicht während des Sezessionskrieges zerstört wurden. Ihren Namen erhielt die Stadt nach den Cheraw Indianern die ursprünglich auf diesem Gebiet lebten. Das typische Kleinstadtflair in Cheraw - The Prettiest Town in Dixie - sowie zahlreiche Attraktionen in Bezug auf die reiche Geschichte, locken immer wieder viele Besucher an. Sehenswert in Cheraw sind das Cheraw Lyceum, die Old St. David's Church und der Ingrams River Artifacts Room. Außerdem kann man hier golfen, wandern, Rad fahren, jagen, Boot fahren, angeln, Vögel beobachten und noch viel mehr. Es bietet sich außerdem an, den South Carolina Cotton Trail zu erkunden oder die McLeod Farms im benachbarten McBee zu besuchen.