South Carolina

South Carolina, Südstaaten

South Carolina - „Palmetto State“

Karte South Carolina, Südstaaten

Der Bundesstaat South Carolina befindet sich im Südosten der Vereinigten Staaten und liegt am Atlantik. Er wird von den Nachbarstaaten North Carolina und Georgia begrenzt. Seinen Namen erhielt South Carolina, ebenfalls wie North Carolina, vom englischen König Charles I. Der offizielle Beiname des Bundesstaates ist "Palmetto State" (dt. Palmenstaat), der auf die vielen Palmen zurückzuführen ist, die sich entlang der Strände an der Küste tummeln. Die Hauptstadt und zugleich größte Stadt des Staates, ist Columbia.

South Carolina lässt sich in vier geografische Zonen unterteilen: die Bergregion, das Piedmont, die Sandhills Region und die Küstenebene. Der Westen des Bundesstaates ist durch die Bergwelt der Blue Ridge Mountains geprägt, welche mit dem Sassafras Mountain die höchste Erhebung in South Carolina bilden. Das Piedmont ist gekennzeichnet durch sanfte Hügel und wird von Flusstälern und Bergausläufern durchzogen. In der Sandhills Region findet man, wie der Name vermuten lässt, viele Sandberge, die durch Sanddünen entstanden sind. Die Küstenregion ist relativ flach und wird von den kleinen Buchten "Carolina Bays" eingerahmt. Auch Salzwiesen und Flussmündungen befinden sich in dieser Region.

In South Carolina wurde amerikanische Geschichte geschrieben. Die Spuren kann man noch heute sehen, sowohl in den historischen Städten wie auch auf alten Schlachtfeldern und in zahlreichen Museen. Die Geschichte beginnt im frühen 18. Jahrhundert, als nur die Provinz Carolina bestand. Diese wurde 1729 durch König Charles II. in South Carolina und North Carolina aufgespalten. South Carolina war die erste Kolonie Nordamerikas, die 1776 seine Unabhängigkeit vom englischen Mutterland erklärte und der achte Bundesstaat, der 1788 in die Vereinigten Staaten aufgenommen wurde. 1860 lieferte South Carolina mit seiner Loslösung von der Union die Grundlage für die Gründung der Konföderierten Staaten von Amerika, welche jedoch auch der Anlass für den Amerikanischen Bürgerkrieg war, der offiziell mit dem Beschuss von Fort Sumter begann. Nach der Niederlage der Konföderation, wurde South Carolina 12 Jahre lang durch die Union besetzt. Doch trotz der Besetzung durch die Yankees, konnten die South Carolinians den ursprünglichen Südstaaten-Charme erhalten, der noch heute Millionen Menschen fasziniert.

Die Landschaft South Carolinas ist unbeschreiblich schön. So findet man hier abgeschiedene Inseln mit weißen Palmenstränden, schimmernde Berge die atemberaubende Aussichten garantieren, mystische Täler, kristallklare Seen die malerisch in leuchtend grüne Wälder eingebettet sind und tosende Wasserfälle, die von wilden Flüssen gebildet werden. Das Klima ist subtropisch mit herrlich warmen und angenehmen Temperaturen das ganze Jahr über. Im Frühling können die Besucher eintauchen in ein blühendes Blumenmeer, wohingegen der Sommer perfekt für einen Strandurlaub geeignet ist. Im Herbst ist vor allem das faszinierende Farbenspiel der Laubwälder einen Besuch wert und der Winter, der auch vergleichsweise mild ist, eignet sich sehr gut zum Sightseeing.

Die South Carolinians behaupten stolz "We've got it all". Auch wenn das vielleicht übertrieben klingen mag, aber sie haben vollkommen Recht. Hier findet der Urlauber wirklich alles was das Herz begehrt. Angefangen von der unheimlich eindrucksvollen Landschaft, bis hin zur herzlichen Gastfreundschaft und der Tradition des "Old South", vereint South Carolina das Beste vom Besten. Eine Südstaatenidylle wie im Film "Vom Winde verweht" ist hier garantiert. Dafür sorgen nicht zuletzt viktorianische und koloniale Herrenhäuser und Antebellum-Villen, die sich wie Perlen an einer Kette nebeneinander reihen, sondern auch die von alten Eichenalleen umschmeichelten Plantagen mit ihren riesigen Baumwollfeldern. Des Weiteren findet man hier historische Städte mit urigen Marktplätzen, eine 350 km lange Küste die keine Wünsche offen lässt, viel Entertainment, aber auch Erholung. Gourmets werden vor allem die traditionelle Südstaatenküche zu schätzen wissen, die hier mit fangfrischen Krustentieren und exzellenten Steaks von Weidelandrindern zum kulinarischen Höhepunkt aufläuft. Mit mehr als 360 reizvollen Golfplätzen, die sich u. a. in den Blue Ridge Mountains wie auch an der Atlantikküste befinden, gilt South Carolina als beliebteste Golf-Destination in den USA.

Somit bleibt nur noch eines zu sagen: Welcome to South Carolina! Smiling Faces. Beautiful Places.