Wie alles begann - Die Geschichte der Südstaaten.

Cherokee Indianer - Südstaaten

Die Geschichte der Südstaaten begann bereits in der vorkolonialen Zeit, um das Jahr 800. Besonders bemerkenswert zu diesem Zeitpunkt, waren die hier lebenden Indianer der Mississippi-Kultur. Sie haben Ackerbau betrieben und siedelten sich in Städten an. Doch im 13. Jahrhundert begann für alle Kulturen der Niedergang. Indianerstämme die hier lebten waren u. a. die Quapaw, Shawnee, Cherokee, Appalachee und Muskogee.

Zur kolonialen Zeit um das Jahr 1527, erkundeten die ersten spanischen Entdecker das Land. Zu diesem Zeitpunkt waren die Indianerstämme schon dem Untergang nahe, doch durch Waffengefechte und eingeschleppte Krankheiten der Spanier, standen sie kurz vor ihrem Ende. Wie auch in den Neuenglandstaaten, siedelten in den Südstaaten zuerst englische Protestanten. Die erste englische Siedlung wurde 1585 durch Walter Raleigh auf einer Insel an der Küste North Carolinas errichtet, die jedoch nur von kurzer Dauer war. Viele Jahre später erst gelang es den englischen Einwanderern, in Virginia eine permanente Siedlung zu gründen.

Die 16 sklavenhaltenden Südstaaten wurden ab 1776 in die Union aufgenommen. Die Sklaven wurden teilweise in den Südstaaten geboren oder erreichten durch den atlantischen Sklavenhandel das Land. Die Sklaveneinfuhr in die USA wurde schließlich 1808 verboten. Mit der Wahl Lincolns zum amerikanischen Präsidenten und der Angst vor den zukünftigen Entwicklungen, entschlossen sich die sklavenhaltenden Südstaaten zum Austritt aus der Union und der Bildung eines Gesamtstaates.

Dem Austritt aus der Union folgte der Sezessionskrieg, eine blutige Auseinandersetzung zwischen den Nord- und Südstaaten, der die Seele Amerikas bis heute spalten sollte. Auch wenn der Amerikanische Bürgerkrieg als erster totaler Krieg in der Geschichte der Menschheit gilt, so bedeutete er zugleich den Anfang vom Ende der Sklaverei in den Vereinigten Staaten. Neben unzähligen Menschenleben und Gebäuden wurde aber noch etwas ganz wichtiges zerstört: die als "nobel" bezeichnete Lebensart des "Grand Old South". Noch heute kann man sich auf eine Reise in die Vergangenheit begeben, sei es im riesigen Freilichtmuseum Charleston oder während einer Bootsfahrt nach Fort Sumter.

Mit dem Ende des Krieges 1865, traten einige Veränderungen in Kraft, die zum Großteil den Südstaaten nicht gefielen. Doch die Rassentrennung blieb bis in die 1960er als ein großes Problem der Südstaaten bestehen.