Georgias Sehenswürdigkeiten

Andersonville National Historic Site

Im Macon County befindet sich das ehemalige US-Kriegsgefangenenlager, das man auch als "Camp Sumper" oder "Andersonville Prison" bezeichnet. Es wurde unter Denkmalschutz gestellt und ist nun eine Gedenkstätte. Zum "Andersonville National Historic Site" gehören außerdem eine Opfergedenkstätte, ein Friedhof und ein Kriegsgefangenenmuseum. Das einstige Lager war zwischen 1864 und 1865 in Betrieb und es wurden mehr als 40.000 Menschen gefangen gehalten, obwohl die Kapazität nur 10.000 betrug.


Antebellum Trail

Der "Antebellum Trail" ist eine beliebte Reisestraße, die von Athens nach Macon führt. Auf dem Weg findet man viele prächtige Südstaatenvillen und verträumte Ortschaften, welche einen tiefgründigen Rückblick in die Geschichte bieten. Antebellum kommt aus dem Lateinischen und bedeutet "vor dem Krieg", womit der Amerikanische Unabhängigkeitskrieg gemeint ist, der den "Deep South" bis heute noch prägt. Es gibt nicht nur zahlreiche historische und architektonische Meisterwerke zu bewundern, sondern auch noch eine ganze Reihe weiterer Attraktionen, wie beispielsweise den "State Botanical Garden of Georgia", "The Eagle Tavern", das "Uncle Remus Museum" oder die "Andalusia Farm".


Atlanta Botanical Garden

Der "Atlanta Botanical Garden" ist ein 12 ha großer Botanischer Garten in Atlantas Piedmont Park, der 1976 gegründet wurde. Eine besondere Attraktion ist der "Kendeda Canopy Walk", ein 180 m langer Panoramaweg, der durch einen der letzten noch existierenden Stadtwälder führt. Der Botanische Garten ist unterteilt in einzelne kleine Themengärten, die unterschiedliche Landschaften mit einer großen Pflanzenvielfalt darstellen. So findet man hier beispielsweise einen Japanischen Garten, ebenso wie einen Rosengarten und ein Orchideenhaus. Ein weiteres Highlight ist das "Dorothy Chapman Fuqua Conservatory" mit zwei großen Ausstellungshäusern, bei denen es sich um einen tropischen Regenwald und ein Wüstengebiet handelt.


Atlanta Cyclorama & Civil War Museum

Das "Atlanta Cyclorama & Civil War Museum" ist eine Museum im historischen Grant Park von Atlanta, dessen Hauptthema der Amerikanische Bürgerkrieg ist. Die Hauptattraktion des Museums ist jedoch das "Cyclorama". Hierbei handelt es sich um das weltweit größte Ölgemälde. Es stellt die Schlacht um Atlanta während des Bürgerkrieges im Jahr 1864 dar. Deutsche Künstler haben mit dem Gemälde 1885 begonnen und erhielten später Unterstützung durch den Zeitzeugen Theodore Davis. Das Museum zeigt Bilder und Artefakte aus dem Amerikanischen Bürgerkrieg, inklusive der Dampflokomotive "Texas". Teil des Museums ist außerdem ein Filmtheater, das den Gästen einen kurzen Film zeigt, bevor diese das "Cyclorama" besichtigen. Das "Cyclorama" Gebäude wurde in das National Register of Historic Places aufgenommen.


Atlanta History Center

Das "Atlanta History Center" ist ein Geschichtsmuseum im Stadtviertel Buckhead, das 1926 gegründet wurde. Das Museum verfügt derzeit über 12 verschiedene Ausstellungen und bietet Einblicke sowie tiefgründige Informationen zur Geschichte der Stadt Atlanta. Der Schwerpunkt liegt vor allem auf der Bürgerrechtsbewegung und dem Sezessionskrieg. Das "Atlanta History Center" verfügt über eine der größten Sammlungen an Artefakten aus dem Amerikanischen Bürgerkrieg. Der Museumskomplex zählt außerdem das "Tullie Smith House", das "Swan House", einige historische Gärten und das "Margaret Mitchell House & Museum" zu seinem Eigen.


Big Chicken

In Marietta befindet sich das "Big Chicken", das Wahrzeichen der Stadt. Hierbei handelt es sich um eine Stahlfigur welche die Form eines Huhns hat und 17 m hoch ist. Gebaut wurde sie 1957 als Teil eines Marketingkonzepts für das Fast Food Restaurant Johnny Reb's. Das Besondere an diesem " Huhn" ist, dass es je nach Windrichtung und -geschwindigkeit die Augen, sowie Kamm und Schnabel bewegen kann. Heute beherbergt "Big Chicken" eine Filiale der amerikanischen Fast Food-Kette Kentucky Fried Chicken.


Booth Western Art Museum

Das "Booth Western Art Museum" in Cartersville, ist das einzige seiner Art im Südosten der Vereinigten Staaten. "The Booth" wurde 2003 eröffnet und zeigt auf 7.400 m² Kunstwerke der Western Art, sowie Western Illustrationen, Filmplakate, Kunst aus dem Amerikanischen Bürgerkrieg, Briefe und Portraits von Präsidenten, sowie authentische Postkutschen. Das "Booth Museum" ist das zweitgrößte Kunstmuseum Georgias und beherbergt die größte Ausstellung an Western Art im gesamten Land.


Congregation Mickve Israel

"Congregation Mickve Israel" im Savannah Historic District, ist die älteste Synagoge der Vereinigten Staaten. Sie wurde 1878 fertiggestellt und ist ein sehr seltenes Beispiel für eine Synagoge im gotischen Stil. Die "Congregation Mickve Israel" wurde in das National Register of Historic Places aufgenommen und bietet Touristen geführte Touren gegen eine geringe Gebühr an.


Ebenezer Baptist Church

Die "Ebenezer Baptist Church" in Atlanta, ist Teil des "Martin Luther King Jr. National Historic Site" Komplexes. In dieser Kirche predigten Martin Luther King und sein Vater von Gewaltlosigkeit. Gegründet wurde die Kirche 1886 und vor allem während der Bürgerrechtsbewegung war sie wichtiger Anlaufpunkt für Farbige und Bürgerrechtler. Die "Ebenezer Baptist Church" gilt in der Geschichte des Bundesstaates Georgia als wichtiger Meilenstein.


Etowah Indian Mounds

"Etowah Indian Mounds" ist ein 220.000 m² großes archäologisches Gelände südlich von Cartersville am nördlichen Ufer des Etowah River. Die riesigen Kult- und Begräbnishügel wurden von den indianischen Ureinwohnern der Mississippi Kultur wahrscheinlich von 1000 bis 1550 errichtet. Ein Museum im Besucherzentrum dient als Einführung in die Kultur der "Moundbuilder" die hier einst gelebt haben. Die bekanntesten Stücke der Etowah Kollektion sind "Ike" und "Mike", die beiden größten Bildnisse die je auf einem Gebiet der "Moundbuilder" entdeckt wurden. "Etowah Indian Mounds" wurden als National Historic Landmark deklariert und in das National Register of Historic Places aufgenommen.


Fernbank Museum of Natural History

Das "Fernbank Museum of Natural History" in Atlanta ist ein Museum, das sich der Naturkunde widmet. Es wurde 1992 gegründet und verfügt über zahlreiche Ausstellungen. Ein besonderes Highlight im Atrium des Museums ist ein Argentinosaurus, der größte Dinosaurier der je klassifiziert wurde. Ebenfalls ausgestellt ist auch Giganotosaurus. Eine besondere Dauerausstellung ist die "Walk through Time in Georgia", welche die Naturkunde Georgias und die Entwicklung des Planeten zeigt. Eine weitere besondere Attraktion des Museums ist das IMAX Theatre, das regelmäßig themenbezogene Filme zeigt.


Fort Frederica

Das "Fort Frederica" auf der Insel St. Simons, stammt aus der britischen Kolonialzeit und wurde 1736 errichtet. Der Bau diente hauptsächlich zur Kontrolle des Schiffsverkehrs und dem Schutz der Grenzen der britischen Kolonien. Heute ist "Fort Frederica" eine Gedenkstätte, die in einem Besucherzentrum Ausstellungen über den hier einheimischen Yamacraw Indianerstamm sowie über die Kolonialzeit zeigt. Einige Teile der Befestigungsanlage wurden detailgetreu rekonstruiert um den Besuchern einen genaueren Einblick zu gewähren. Besonders beliebt sind die Living-History Vorführungen, die mehrmals im Monat stattfinden und bei denen die Akteure in historischen Kostümen auftreten.


Fort Pulaski

"Fort Pulaski" ist ein Nationalmonument auf der Insel Cockspur Island. Errichtet wurde das Fort 1829 und es diente hauptsächlich der Verteidigung der Küste. Die Gedenkstätte wurde in das National Register of Historic Places aufgenommen. Neben der Besichtigung der eigentlichen Festigungsanlage, kann man hier auch sehr schön wandern und einen Einblick in die Wildnis der Region bekommen. An den nahe gelegenen Stränden von Tybee Island kann man wunderbar verweilen, die Sonne genießen und Vögel beobachten.


Georgia Aquarium

Das "Georgia Aquarium" ist das weltweit größte Indoor-Aquarium, das mehr als 120.000 Meeresbewohner beherbergt. Zu den Hauptattraktionen des riesigen Aquariums zählen die Belugawale, Walhaie und Mantarochen. Außerhalb Asiens ist das Georgia Aquarium die einzige über Walhaie verfügende Einrichtung. In fünf verschiedenen Galerien, der "Georgia Explorer", "Ocean Voyager", "River Scout", "Tropical Diver" und "Cold Water Quest", werden die Wassertiere ausgestellt. So findet man neben heimischen Meeresbewohnern auch einzigartige internationale Exemplare. Ein neues Programm ermöglicht es interessierten Besuchern, mit Walhaien zu schwimmen und zu tauchen, jedoch nur gegen langfristige Voranmeldung. Eine Erinnerungs-DVD hält dieses einmalige Erlebnis fest.


Georgia Guidestones

Die "Georgia Guidestones" befinden sich auf dem höchsten Hügel des Elbert Countys und man erreicht sie am besten über den Georgia Highway 77. Hierbei handelt es sich um riesige Granitsteine, die etwa 6 m hoch sind. Das eindrucksvolle Monument besteht aus 6 einzelnen Granitplatten, in die zehn Richtlinien und Gebote in acht Sprachen eingraviert wurden. In unmittelbarer Nähe des "amerikanischen Stonehenge" befindet sich eine zusätzliche Granittafel, die Informationen über den Zweck und die Geschichte liefert. Der Bau der Guidestones wurde 1978 durch eine unbekannte Person in Auftrag gegeben.


Georgia Music Hall of Fame

Die "Georgia Music Hall of Fame" befindet sich in der Innenstadt Macons. Sie wurde 1979 gegründet und ehrt jedes Jahr wichtige Musiker Georgias aus allen Genres. Die "Georgia Hall of Fame" befindet sich erst seit 1996 in Macon. Zur "Hall of Fame" gehören außerdem ein Museum, welches Dokumente, Instrumente, Aufnahmen und noch viele weitere Ausstellungsstücke zeigt. Ausgestellt werden auch Exponate weltbekannter Musikgrößen wie die Allman Brothers Band oder Little Richard.


Georgia Railroad Freight Depot

Das rote aus Backsteinen erbaute Bahnhofsgebäude aus dem Jahr 1869, ist das älteste Gebäude Atlantas. Früher war der "Georgia Railroad Freight Depot" der Hauptgüterbahnhof Georgias, heute ist er jedoch nur noch eine beliebte Touristenattraktion und Location für Feiern jeglicher Art.


Georgia State Capitol

Das Verwaltungsgebäude Georgias befindet sich in Atlanta. Das State Capitol mit Renaissance als auch Neoklassizismus Bauelementen, wurde 1898 erbaut. Heute gilt es als das Wahrzeichen des Bundesstaates und wurde in das National Register of Historic Places aufgenommen.


Grant Park

Der "Grant Park" ist der älteste Stadtpark Atlantas. Der Park hat zwei Hauptattraktionen zu bieten: den im Jahr 1889 gegründeten "Zoo Atlanta" sowie das "Atlanta Cyclorama". Gegründet wurde der "Grant Park" 1882 durch den erfolgreichen Geschäftsmann Lemuel P. Grant. Er wurde als U.S. Historic District deklariert und in das National Register of Historic Places aufgenommen. Gemeinsam mit dem "Imman Park", verfügt er über das größte erhalten Areal mit viktorianischer Architektur.


Hamburg State Park

Der 3 km² große "Hamburg State Park" befindet sich nahe Jewell und Warthern. Dieser alte Landschaftspark kombiniert moderne Anlagen um eine einzigartige Erfahrung in Georgia zu bieten. Er beheimatet auch eine wasserbetriebene Getreidemühle aus dem Jahr 1921 sowie ein Museum, das antike Landwirtschaftsgeräte und Haushaltsgeräte ausstellt, die im ländlichen Georgia genutzt wurden. Teil des Parks ist auch der Hamburg Lake, der vor allem bei Anglern sehr beliebt ist.


Hay House

Das "Hay House" befindet sich in Macon und wurde 1850 im italienischen Renaissance Stil erbaut. Es gilt als national-historisches Denkmal und wird häufig auch "Palast des Südens" genannt. Heute dient das "Hay House" als ein historisches Hausmuseum, in dem in 24 geschmackvoll eingerichteten Zimmern Antiquitäten und andere Einrichtungsgegenstände vergangener Dekaden ausgestellt werden.


High Museum of Art

In Atlanta befindet sich das "High Museum of Art", das 1905 eröffnet wurde und als eines der führenden Kunstmuseen in den Südstaaten gilt. Das "High Museum of Art" ist das größte seiner Art in Georgia. Ausgestellt werden amerikanische, europäische, afrikanische Gemälde sowie folkloristische und moderne Werke. Mehr als 11.000 Exponate weltbekannter Künstler werden hier gezeigt und sorgen jährlich für hohe Besucherzahlen.


Isaiah Davenport House

Das "Isaiah Davenport House" ist ein historisches Haus an der nordwestlichen Ecke des Columbia Square in Savannah. Es wurde 1820 von Isaiah Davenport im Federal Stil erbaut. Das "Davenport House" wird von der Historic Savannah Foundation verwaltet und war das erste Haus, was von dieser Stiftung liebevoll restauriert wurde. Heute ist es nicht nur der Sitz der Stiftung, sondern es dient auch als ein historisches Museum und gilt für die Restaurationsarbeit im Bundesstaat Georgia als Wahrzeichen. Das Museum verfügt über mehr als 500 Ausstellungsstücke, darunter Einrichtungsgegenstände, Keramikwaren, Kleidungsstücke, Bücher und andere Haushaltsgegenstände.


Jekyll Island Museum

Das "Jekyll Island Museum" ist ein Geschichtsmuseum im historischen Teil von Jekyll Island. Es verfügt über Ausstellungen mit Naturkunde- und archäologischen Exponaten. Zusätzlich erfahrten die Besucher in einem 8-Minuten langen Film interessante Fakten zur Geschichte Jekyll Islands.


Lapham Patterson House

Das "Lapham Patterson House" befindet sich in Thomasville. Es wurde zwischen 1884 und 1885 als Winterresidenz für den Geschäftsmann C.W. Lapham gebaut und ist ein beeindruckendes Beispiel für die viktorianische Architektur. Das Herzstück des Hauses bildet ein sechseckiger Raum. Lapham selbst war ein Quäker, jedoch wird vermutet, dass er in okkulten Kreisen beteiligt war. So haben Arbeiter im Haus außergewöhnliche Ereignisse erlebt, die an paranormale Aktivitäten gegrenzt haben sollen. Das "Lapham-Patterson House" wurde als National Historic Landmark deklariert und in das National Register of Historic Places aufgenommen.


Little White House Historic Site

Das "Little White House", das auch als "Roosevelt's Little White House Historic Site" bekannt ist, befindet sich im Warm Springs Historic District in Warm Springs. Der Gouverneur von New York, Franklin Delano Roosevelt kam einst aus gesundheitlichen Gründen nach Warm Springs, doch da es im hier so gut gefiel, baute er ein Haus, welches 1932 fertig gestellt wurde. Roosevelt lebte bis zu seinem Tod in diesem Haus und 1948 wurde es schließlich für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Es ist heute ein Museum in dem die Originaleinrichtung sowie interessante Informationen über Franklin D. Roosevelt ausgestellt sind sowie das bekannte "Unfinished Portrait" Roosevelts. Dieses wurde von der Künstlerin Elizabeth Shournatoff gezeichnet als er starb.


Margaret Mitchell House & Museum

In Atlanta befindet sich das "Margaret Mitchell House & Museum", das einstige Wohnhaus der Margaret Mitchell. Sie ist die Autorin des weltbekannten Romans "Vom Winde verweht". Das Haus wurde 1899 im Tudor Revival Stil erbaut. Heute ist es ein historisches Hausmuseum das über ein Besucherzentrum verfügt und ein Teil des Hauses ist speziell der Verfilmung ihres Romans gewidmet. Es werden geführte Touren durch das Museum angeboten, bei denen man interessante Informationen über das Leben Margaret Mitchells in Georgia erfährt.


Martin Luther King Jr. National Historic Site

In Atlanta befindet sich das "Martin Luther King Jr. National Historic Site" welches das Elternhaus des berühmten Bürgerrechtlers Martin Luther King war. Das Haus wurde unter Denkmalschutz gestellt und ist heute täglich für Besucher geöffnet. Die Gedenkstätte im Sweet Aburn Historic District umfasst außerdem auch die "Ebenezer Baptist Church", in welcher Martin Luther King und auch sein Vater predigten, sowie ein Museum über die amerikanische Bürgerrechtsbewegung.


New Echota State Historic Site

Das heutige Freilichtmuseum war einst ein Dorf der Cherokee Indianer, die hier von 1825 bis 1838 gelebt haben. Blockhütten und alte Holzhäuser aus dieser Zeit wurden detailgetreu rekonstruiert und bieten einen Einblick in das Leben der einstigen Ureinwohner. Neben den indianischen "Wohnhäusern", gibt es aber auch gut erhaltene Gebäude aus dem 19. Jahrhundert, die sich noch in ihrem Originalzustand befinden, zu besichtigen, wozu beispielsweise das "Worchester House" oder die "Vann Tavern" gehören. Hier hat der tragische "Trail of Tears" 1825 seinen Anfang gefunden, bei dem zig Indianerstämme gezwungen wurden, ihre Heimat zu verlassen.


New World of Coca Cola

Atlanta ist die Heimat der international beliebten braunen Brause Coca Cola. Aus diesem Grund hat man dem Weltgetränk Nr. 1 ein bzw. zwei "Museen" errichtet. Die "New World of Coca Cola" hat die alte "World of Coca Cola" nahe des State Capitols ersetzt und befindet sich nun direkt neben dem "Georgia Aquarium". Hier erfahren die Besucher alles Wissenswerte über Coca Cola. Gezeigt werden Ausstellungen über Werbung, Produktion sowie der internationalen Vermarktung. Selbstverständlich haben die Besucher auch die Möglichkeit das beliebte Sodagetränk zu verkosten und dabei handelt es sich nicht nur um die "einfache" Coca Cola: nein, denn die Geschmacksrichtungen variieren je nach den verschiedenen Ländern der Erde, weshalb es mehr als 60 verschiedene Colasorten gibt.


Ocmulgee National Monument

Das "Ocmulgee National Monument" befindet sich in Macon. Es handelt sich hierbei um eine Gedenkstätte und einen archäologischen Fundort. Teil dieser archäologisch wertvollen Stätte, sind Erdbauten der Mississippi-Kultur von 950 bis 1150. Das Schutzgebiet wird vom kleinen Walnut Creek durchzogen. Oberhalb dieses Flusses befindet sich das Hochplateau Macon Ridge, wo man acht Mounds (indianische Erdhügel zu Kult- und Begräbniszwecken) gefunden hat. Die "Earth Lodge", eine detailgetreue rekonstruierte und mit Erde überdeckte Rundhütte, ist das bekannteste Objekt des National Monuments. Weitere Rundhütten dieser Art befinden sich ebenfalls auf dem Gelände, jedoch konnten diese nur rudimentär erhalten werden. Die "Earth Lodge" befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Besucherzentrum, wo man sich auch diverse Ausstellungen sowie einen Film über die prähistorischen Indianerkulturen anschauen kann.


Okefenokee Swamp

Das Sumpfgebiet "Okefenokee" befindet sich in Waycross nahe der Grenze zu Florida. Der "Okefenokee Swamp" ist ein wahres Naturerlebnis und gilt als eines der größten und ältesten Sumpfgebiete in den Vereinigten Staaten. Das 1.770 km² große torfige Moorland, wird häufig als eines der sieben Naturwunder Georgias bezeichnet. Hier leben mehr als 15.000 Alligatoren wie auch Pelikane, Kraniche und eine Vielzahl anderer Wasservögel. Führungen durch den Sumpf in einem Motorboot können gebucht werden oder sind auf eigene Faust möglich. Wagemutige können auch Wanderungen über die vielen Holzstege unternehmen oder wer es weniger spektakulär mag, sollte eine Fahrt mit der Schmalspurbahn wählen. In einem Besucherzentrum hat man die Möglichkeit, lebendige Tiere und interessante Ausstellungen zu besichtigen.


Owens-Thomas House

In Savannah befindet sich das "Owens-Thomas House", welches als historisches Hausmuseum durch das "Telfair Museum of Art" betrieben wird. Das unter Denkmal stehende Haus wurde 1816 erbaut. Es ist das wichtigste und architektonisch bedeutendste Haus der Regency Epoche. Zu sehen sind im "Owens-Thomas House" Einrichtungsgegenstände und dekorative Kunstwerke der englischen Regency Epoche. Außerdem werden Kleidungsstücke aus dem frühen Savannah, Silberwaren, chinesisches Porzellan sowie Kunst aus dem 18. und 19. Jahrhundert ausgestellt. In den einstigen Wohnquartieren der Hausdiener sieht man Artefakte aus der Sklavenzeit und im Hinterhof befindet sich ein kleiner Garten. Das "Owens-Thomas House" wurde als National Historic Landmark deklariert und in das National Register of Historic Places aufgenommen.


Rock City Gardens

Nahe Chattanoogas befinden sich die "Rock City Gardens", imposante Felsgärten die mehr als 400 verschiedene einheimischen Pflanzen beherbergen. Dank der imposanten Lage auf dem Lookout Mountain, bieten die Rock City Gardens atemberaubende Panoramen. Bei besonders klarer Sicht kann man sogar auf sieben Bundesstaaten blicken. Die eindrucksvollen Gärten wurden in den 1930ern von der deutschen Einwanderin Frieda Carter angelegt.


Savannah History Museum

Das "Savannah History Museum" wurde in den 1850ern und 1860ern erbaut. Teil des Museums ist auch ein Besucherzentrum. Das Museum beherbergt eine beeindruckende Sammlung von mehr als 10.000 Artefakten, welche die Geschichte von 1733 bis zum heutigen Tag darstellen. Zu der eindrucksvollen Sammlung zählen Waffen, Uniformen und andere militärische Artefakte. Ein Besuch des "Savannah History Museum" ist ein Muss für jeden, der mehr über die reiche und vielfältige Geschichte Savannahs erfahren möchte.


Ships of the Sea Maritime Museum

Das "Ships of the Sea Maritime Museum" befindet sich in Savannah und ist im "William Scarborough House" untergebracht. Natürlich sind die Ausstellungen im Museum sehr sehenswert, doch auch das Außengelände hat es in sich, denn man findet hier einen wundervollen romantischen Rosengarten und einige einzigartige Pflanzen und Blumen. Der Garten gilt mitunter als einer der größten der Stadt. Das Museum wurde 1966 gegründet. Ausgestellt werden Schiffe sowie Schiffsmodelle, Gemälde und Zeichnungen, zahlreiche maritime Antiquitäten und weitere Schätze aus der Seefahrt. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf Fundstücken, die aus der Ära des großen Handels zwischen Amerika und dem englischen Königreich stammen.


Smith Family Farm

Die Hauptattraktion der "Smith Family Farm" in Atlanta, ist das "Tullie Smith House". Dieses Haus, das 1835 erbaut wurde, ist ein typischer Vertreter für den Baustil der Plantagenhäuser in der Piedmont-Region. Die "Tullie Farm" war in Besitz von Tullie Smith, einer der wenigen, der den Bürgerkrieg überlebt hatte und dann mit seiner Familie hier lebte. Auf dem Gelände der Farm gibt es eine Schmiede, eine Räucherei, eine Sklavenhütte und eine Scheune sowie traditionelle Gemüse-, Blumen- und Kräutergärten. Heute ist das "Tullie Smith House" ein historisches Hausmuseum des 19. Jahrhunderts. Kostümierte Führer bieten interessante Touren durch das Haus und über das Farmgelände an. In interaktiven Programmen und speziellen Events, erhalten die Besucher einen Einblick in das ländliche Leben im Georgia des 19. Jahrhunderts.


Stone Mountain

Nahe Atlantas Vorort Stone Mountain, befindet sich der gleichnamige Felsen "Stone Mountain". Der "Stone Mountain" ist der weltweit größte freiliegende Granitfelsen und drittgrößte Monolith. An der Nordseite des Stone Mountain befinden sich die Reliefs von Jefferson Davis, Robert E. Lee und Thomas "Stonewall" Jackson, welche drei wichtige Persönlichkeiten der konföderierten Staaten waren. Eine besondere Bedeutung kam dem "Stone Mountain" in der Vergangenheit zu, da hier viele zeremonielle Veranstaltungen durch den Ku-Klux-Klan stattgefunden haben. Das Konföderierten-Denkmal des "Stone Mountain" Park ist heute ein beliebtes Touristenziel. Mittels einer Seilbahn kann man bis auf den Gipfel des Granitfelsens fahren, von wo aus man einen beeindruckenden Ausblick auf Atlanta hat. An sehr klaren Tagen kann man den Kennesaw Mountain und sogar die Appalachen sehen.


Swan House

Das "Swan House" befindet sich in Atlanta. Es wurde 1928 für Edward und Emily Imman erbaut, die für viele Jahre auf diesem herrschaftlichen Anwesen lebten. Das "Swan House" zählt zu den schönsten Häusern Atlantas und bietet einen Einblick in den äußerst luxuriösen Lebensstil der wohlhabenden Bevölkerung im frühen 20. Jahrhundert. Den Namen "Swan House" verdankt die schöne Villa den vielen Schwanenmotiven, die nicht nur das Innere, sondern auch die Fassade des Hauses zieren. Das Grundstück ist inmitten eines kleinen Waldes eingebettet und der Park im Vordergrund des Hauses ist gesäumt von verschiedenen Gärten und Springbrunnen. Heute ist das "Swan House" Teil des Atlanta History Center und wird als ein historisches Hausmuseum betrieben, in dem man wunderschön gestaltete Räume mit vielen originalen Einrichtungsgegenständen der Immans besichtigen kann.


Tallulah Gorge State Park

Der "Tallulah Gorge State Park" ist ein 1.088 ha großer State Park zwischen dem Rabun und Habersham County. Das Herzstück des Parkes bildet die 300 m tiefe Schlucht, die "Tallulah Gorge". Die Hauptattraktion der Schlucht sind die sechs Wasserfälle, die als die "Tallulah Falls" bekannt sind. Der Park bietet vielseitige Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten verschiedenster Art. So kann man hier wandern und Touren mit dem Mountainbike unternehmen, im 25 ha großen See mit Strand schwimmen, angeln, picknicken oder an einer Whitewater paddling-Tour teilnehmen.


Telfair Museum of Art

Das Kunstmuseum "Telfair Museum of Art" befindet sich in Savannah. Das "Telfair Museum of Art", wurde nach Mary Telfair benannt und ist eines der ältesten Kunstmuseen im Süden der USA. Mit seiner Gründung im Jahr 1886, war es das erste öffentliche Kunstmuseum im Süden. Der Museumskomplex besteht aus drei Gebäuden, worunter sich zwei unter Denkmalschutz stehende historische Wohnhäuser befinden, die aus dem 19. Jahrhundert stammen. Ausgestellt werden mehr als 4.500 amerikanische und europäische Gemälde aus dem 19. und 20. Jahrhundert, Skulpturen, Arbeiten auf Papier sowie eine umfangreiche Sammlung an Kunsthandwerksstücken und verschiedenen Möbeln, die ebenfalls aus dem 19. Jahrhundert stammen.


William Breman Jewish Heritage & Holocaust Museum

Das "Breman Museum" ist ein Museum in Atlanta, welches sich mit der jüdischen Geschichte befasst und sich auf Georgia und den Holocaust fokussiert. Es wurde 1996 eröffnet und ist das größte Museum seiner Art im Südosten. Seinen Namen erhielt das Museum nach dem Geschäftsmann William Breman, der als Philanthrop in der jüdischen Gemeinde von Atlanta aktiv war.


Wormsloe Historic Site

Das "Wormsloe Historic Site", auch bekannt als "Wormsloe Plantation", ist ein historisches Denkmal nahe Savannah. "Wormsloe Plantation" war ein riesiges Anwesen, das durch Noble Jones, einem der kolonialen Gründer Georgias, gegründet wurde. Teil des "Wormsloe Historic Site", ist eine wunderschöne 2,4 km lange Allee, die gesäumt ist von uralten Eichen, die Ruinen von Jones Wohnhaus, ein Museum sowie ein Freilichtmuseum, in dem das tägliche Leben zur Kolonialzeit dargestellt wird. Besucher können im Museum Artefakte bestaunen, die auf dem Wormsloe-Gelände ausgegraben wurden oder an einer Tour mit kostümierten Führern teilnehmen.