Die Appalachen Region Georgias

Die atemberaubende Landschaft ist gekennzeichnet durch die beeindruckende Bergwelt des Appalachen-Gebirges, dessen südlicher Teil sich im Nordosten Georgias erhebt sowie durch tosende Wasserfälle und eine Vielzahl unberührter Seen. In diesem Naturparadies befindet sich auch der höchste Gipfel Georgias, der 1.450 m hohe Brasstown Bald. Beliebt in dieser Region sind vor allem kleinere Bergstädte wie Dahlonega oder Helen.

Helen

Süedstaaten - Chatahoochee River, Georgia

Das alpine Helen am Chattahoochee River liegt direkt in den Blue Ridge Mountains. Der kleine Ort gilt als einer der schönsten Plätze im Nordosten Georgias und ist nach Atlanta und Savannah die drittbeliebteste Touristendestination im Bundesstaat Georgia. Helen blickt auf eine lange Geschichte zurück, angefangen von den Cherokee Indianern die in der Umgebung ihre Zeremoniehügel erbaut haben, bis hin zu den frühen Siedlern, die hier Gold gesucht haben. Beinahe wäre sie zu einer Geisterstadt geworden, doch dann wurde sie von den Einwohnern in eine Alpenstadt im bayrischen Stil umfunktioniert. Die Häuschen erinnern nun an diesen typisch süddeutschen Stil mit Blumenkästen vor den Fenstern und Balkons und aufgrund dessen, wimmelt es hier nur so von Touristen. Helen feiert außerdem jährlich im Herbst das "Oktoberfest" - typisch bayrisch eben. Neben diesem beliebten Fest, gibt es noch andere deutsch-angehauchte Veranstaltungen wie "Volksmarch", "Alpenfest" oder die "Bavarian Nights of Summer". Zudem veranstaltet das Bergdorf jedes Jahr im Juni ein Heißluftballonrennen, das an die "Balloon Fiesta" in Albuquerque erinnert. Touristen können außerdem die wunderschönen "Anna Ruby Falls" besichtigen, auf dem "Appalachian Trail" wandern oder eine Tubing-Tour auf dem Chattahoochee unternehmen.

Dahlonega

Dahlonega, die "Gold City", ist eine Bergstadt in den Appalachen. Bekannt ist sie auch als "The Heart of the North Georgia Mountains" und "The Heart of Georgia Wine Country". In der Nähe Dahlogenas hat man um 1828 den ersten Goldfund gemacht, was schließlich den großen Goldrausch in den USA 1829 auslöste. Dass sich in der Stadt fast alles um Gold dreht, lässt sich nicht abstreiten. Schon der Name weist auf das Edelmetall hin, der sich von "talonega", dem indianischen Wort für Gold, ableiten lässt. Die Dahlonega Münzanstalt, welche Teil des North Georgia Colleges ist, ist geziert von einem goldenen Dach und zeigt, zu welchem Wohlstand das Gold der Stadt verholfen hat. Als einstiger Goldmünzen-Prägeort, verfügt sie heute über ein Goldmuseum. Besucher haben heute sogar die Möglichkeit, selber Gold zu waschen beispielsweise vor der "Crisson Gold Mine" oder "Consolidated Gold Mines". Vom "Dahlonega Wine Trail" bis hin zum "Appalachian Trail", kommen Weinkenner und Naturliebhaber in den Genuss aller Attraktionen, die der "AgriTourism" der Stadt zu bieten hat. Sehenswert ist außerdem der Dahlonega Square, der gesäumt ist von Souvenirläden, Restaurants und Kunstgalerien.

Sautee Nacoochee

Sautee Nacoochee ist eine kleine Gemeinde im White County. Sie befindet sich nahe dem Sautee Creek am Fuße der Appalachen im Nordosten Georgias. Ursprünglich haben hier Indianer gelebt, die dem Ort auch seinen Namen gegeben haben. Sautee Nacoochee ist wirklich nur ein sehr kleiner Ort, dennoch hat er einige erwähnenswerte Sehenswürdigkeiten und Plätze zu bieten. Dazu zählt auf jeden Fall der "Sautee Valley Historic District" der auch als "Nacoochee Valley Historic District" bekannt ist. Der historische Bereich wurde 1986 in das National Register of Historic Places aufgenommen und ist von besonderer architektonischer, historischer und auch landwirtschaftlicher Bedeutung. Zum Historic District gehören prähistorische Gebäude die von den ersten Siedlern errichtet wurde. Bekannt ist der kleine Ort vor allem für das "Sautee Nacoochee Center", welches sich in einem restaurierten Nacoochee Schulgebäude befindet.