Georgia

Südstaaten - Atlanta, Georgia

Georgia - Die "Perle des Südens"

Karte Georgia, Südstaaten

"Georgia on my mind" - das durch Ray Charles bekannt gewordene Lied, ist eine wunderschöne Hommage an Georgia, der Bundesstaat, der alles vereint was den "Deep South" so einzigartig und anziehend macht. Man benötigt viel Zeit um die "Perle des Südens" kennen zu lernen und die schönen Seiten näher zu entdecken. Georgia - das steht für Coca Cola, die Olympischen Spiele, Erinnerungen an den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg, duftende Magnolien, prächtige Herrenhäuser und Szenerien aus "Vom Winde verweht". Georgia ist gekennzeichnet durch zahlreiche Sümpfe, üppige Wälder, schroffe Berge, eine traumhafte Küste, verträumte Kleinstädte und romantische Ortschaften sowie einer exzellenten Küche. Der Bundesstaat beheimatet die drei National Monuments Fort Pulaski, Ocmulgee und Fort Frederica.

Georgia, der "Peach State" oder auch "Empire State of the South" genannt, liegt im Südosten der USA. Mit seiner Gründung 1732, trat er als letztes Mitglied den 13 Südstaatenkolonien bei. Seinen Namen erhielt Georgia nach dem englischen König Georg II. Das eher ländlich scheinende Georgia ist der flächenmäßig größte der Südstaaten. Touristisch gesehen, kann man ihn in neun Regionen unterteilen, doch eines haben sie alle gemeinsam: herzliche Gastfreundschaft und eine große Leidenschaft zur Musik, weshalb jährlich diverse Musikfestivals in den Städten stattfinden.

Das Klima in Georgia ist überwiegend subtropisch und auch recht mild. So sind die Winter sehr kurz und Schnee ist eine Seltenheit. Im Gegensatz dazu, sind die Sommer jedoch heiß und sehr schwül, aber dennoch kann man Georgia das ganze Jahr über bereisen. Häufig zieht es die Reisenden im Frühling oder Herbst in den "Peach State", denn dann sind die Temperaturen optimal und man kommt genau richtig zur Magnolien- und Kirschblüte. Generell ist es in Georgias Küstenregionen wärmer als beispielsweise in den Bergregionen des Nordens. Der Indian Summer ist hier fast genauso schön und farbenprächtig wie in Neuengland.

Unterteilen lässt sich Georgia in den Nordwesten, den Südwesten sowie das Landesinnere und die Küstenregion. Der Nordwesten bildet das südliche Ende des Appalachen-Gebirges. Der Südwesten ist gekennzeichnet durch viele Flüsse und die Piedmontebene. Das Landesinnere bildet um den Großraum der Hauptstadt Atlanta das historische Herz Georgias. Die Küstenregion umfasst die vorgelagerten Inseln sowie die Wasserstraße Gulf Intracoastal Waterway.

Der Norden Georgias ist in die Blue Ridge Mountains eingebettet und durch bewaldete Bergketten die sich sanft durch die Regionen ziehen, gekennzeichnet. Bekannt ist der Norden Georgias aber auch wegen seiner dramatischen Wasserfälle, die eine spektakuläre Kulisse bilden. Schon damals bezeichneten die Cherokee Indianer diese Region als "Land of the Thousand Waterfalls" (Land der tausend Wasserfälle). Der Südosten hingegen erstreckt sich über 161 km entlang der Atlantikküste und der südlichen Atlantikküste sind die "Golden Isles" vorgelagert, die als Nordamerikas schönste Strandinseln bekannt sind.